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Unsere logopädischen Behandlungen in Solingen

Diagnostik & Therapie mit klaren Zielbildern, Angehörigenberatung und Übungsplänen für zu Hause.

01 — Sprache & Sprechen

Sprach- & Sprechtherapie

Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene: von der Sprachentwicklung über Aussprache und Redefluss bis zu Sprachstörungen nach einem Schlaganfall. Tippen Sie auf einen Begriff, um mehr zu erfahren.

Ein Kind spricht später, weniger oder fehlerhafter als Gleichaltrige – beim Wortschatz, beim Satzbau oder beim Sprachverständnis. Wir fördern Wortschatz, Grammatik und Sprachverständnis individuell – alltagsnah und evidenzbasiert. Mehr zur Logopädie für Kinder

Laute werden falsch gebildet, ausgelassen oder ersetzt – zum Beispiel beim Lispeln (Sigmatismus) oder wenn das „sch“ nicht gelingt (Schetismus). Wir korrigieren fehlerhafte Lautbildungen und phonologische Prozesse. Mehr zur Logopädie für Kinder

Das Kind weiß, was es sagen möchte, kann die nötigen Sprechbewegungen aber nicht sicher planen und abrufen. Wir bauen sprechmotorische Programme, Silbenübergänge und Prosodie gezielt auf.

Beim Stottern wird der Redefluss durch Wiederholungen, Dehnungen oder Blockaden unterbrochen, beim Poltern ist das Sprechen überhastet und schwer verständlich. Beim Mutismus schweigt ein Kind in bestimmten Situationen, obwohl es sprechen kann. Wir arbeiten kindgerecht bis erwachsenengerecht mit Stottermodifikation und Fluency-Shaping, Atem- und Sprechtraining und beraten das Umfeld. Mehr zur Stottertherapie

Ein Ungleichgewicht der Mund- und Gesichtsmuskulatur, etwa eine falsche Zungenruhelage, eine offene Mundhaltung oder ein falsches Schluckmuster – oft zusammen mit Zahnfehlstellungen. Wir trainieren orofaziale Balance, Zungenruhelage und Schluckmuster, interdisziplinär mit Kieferorthopädie und Zahnmedizin.

Bei einer Demenz lassen Wortfindung, Sprachverständnis und Gesprächsfähigkeit nach. Wir fördern ressourcenorientiert, beraten Angehörige und geben alltagsnahe Hilfen für die Verständigung.

Hörstörungen sowie syndromale oder genetische Ursachen können die Sprachentwicklung beeinflussen. Wir behandeln auch mit Cochlea-Implantat (CI) oder Hörgerät und beraten die Eltern.

Kinder mit Autismus oder AD(H)S brauchen oft besondere Unterstützung in der Kommunikation. Wir arbeiten mit Unterstützter Kommunikation und klarer Struktur und üben soziale Kommunikation und Pragmatik, also den Gebrauch von Sprache im Gespräch.

Das Gehör selbst ist in Ordnung, aber Gehörtes wird nicht zuverlässig verarbeitet – etwa bei Störgeräuschen oder ähnlich klingenden Lauten. Wir trainieren Lautdifferenzierung, Merkspanne, auditive Aufmerksamkeit und Verarbeitung.

Eine angeborene Spalte von Lippe, Kiefer und/oder Gaumen kann Aussprache und Stimmklang beeinflussen. Wir arbeiten an Lautaufbau, Gaumensegelfunktion (Velum) und Verständlichkeit – in Abstimmung mit den Fachzentren.

Eine Aphasie ist eine erworbene Sprachstörung, meist nach einem Schlaganfall oder einer anderen Schädigung des Gehirns. Betroffen sein können Sprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben. Wir trainieren alltagsorientierte Kommunikation, damit Verständigung wieder gelingt. Mehr zur Aphasie-Therapie

Bei einer Dysarthrie ist die Steuerung der Sprechmuskulatur gestört, etwa nach einem Schlaganfall oder bei Parkinson – das Sprechen wird undeutlich, leise oder verlangsamt. Bei einer Sprechapraxie ist die Planung der Sprechbewegungen beeinträchtigt. Wir verbessern Sprechmotorik, Atmung, Prosodie und Sprechplanung. Mehr zu Aphasie, Dysarthrie und Sprechapraxie

Wir testen auch auf Italienisch, z. B. bei zweisprachig aufwachsenden Kindern, und schreiben Ihnen einen Bericht zur Vorlage bei Kinderärzt:innen, im SPZ oder zur Schuleingangsuntersuchung. Mehr zur Diagnostik auf Italienisch

02 — Stimme

Stimmtherapie

Wenn die Stimme heiser, schwach oder nicht mehr wie die eigene klingt – für Kinder, Vielsprecher*innen und trans* Menschen.

Die Stimme klingt heiser, rau oder behaucht, ermüdet schnell oder versagt. Ursache kann eine ungünstige Stimmgebung sein (funktionell) oder eine Veränderung an den Stimmlippen, etwa Knötchen, Polypen oder eine Lähmung (organisch). Wir arbeiten an ökonomischer Stimmgebung, Resonanz und Belastbarkeit.

Wir begleiten trans* Menschen dabei, eine Stimme zu entwickeln, die zu ihnen passt – mit Arbeit an Frequenz, Resonanz, Prosodie und nonverbalen Aspekten, gender-affirmativ. Dafür hat sich unser Inhaber Vincenzo Bergamo eigens fortgebildet (zum Team). Mehr zur Stimmangleichung

Wer beruflich viel spricht, beansprucht die Stimme stark. Wir stärken Stimmpflege und Belastbarkeit für Vielsprecher*innen, z. B. Lehrkräfte, Call-Center-Mitarbeitende oder Menschen auf der Bühne.

Auch Kinder können dauerhaft heiser sein, etwa durch Stimmbandknötchen oder funktionelle Störungen. Wir arbeiten spielerisch an einer gesunden Stimmgebung.

Nach einer Kehlkopfentfernung (Laryngektomie) muss eine neue Stimme aufgebaut werden. Wir üben das Sprechen mit Sprechventil (Stimmprothese) oder elektronischer Sprechhilfe.

03 — Schlucken

Schlucktherapie

Wenn Essen und Trinken zur Herausforderung werden. Wir arbeiten dabei eng mit Angehörigen zusammen.

Bei einer Schluckstörung können Essen, Trinken oder Speichel nicht sicher geschluckt werden – häufig nach einem Schlaganfall, bei neurologischen Erkrankungen oder im Alter. Wir übernehmen Diagnostik und Therapie der oralen und pharyngealen Schluckphase, passen Konsistenzen an und üben Kompensations- und Rehabilitationsstrategien. Mehr zur Schlucktherapie

Bei einer Facialisparese ist der Gesichtsnerv gelähmt – Mimik, Lippenschluss und Kauen sind beeinträchtigt. Wir trainieren Gesichts- und Mundmotorik, Mimik und die Koordination beim Sprechen.

04 — Verordnung & Kosten

Wie bekomme ich logopädische Therapie?

Sprechen Sie uns bei Fragen gern an – wir helfen Ihnen weiter!

Wer kann eine logopädische Therapie verordnen?

Die Therapie wird bei Bedarf von Ihrem Kinderarzt, HNO-Arzt, Neurologen, Zahnarzt, Hausarzt oder Kieferorthopäden verordnet. Mit dieser Heilmittelverordnung 13, die Sie von Ihrem Arzt erhalten, kann die Therapie bei uns starten.

Was kostet eine logopädische Therapie?

Die Behandlungskosten werden ganz oder teilweise von Ihrer Krankenkasse oder privaten Versicherung übernommen. Kinder sind – ebenso wie bei Medikamenten – von der Zuzahlung befreit.

Sind Hausbesuche möglich?

Wenn es Ihnen aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, in die Praxis zu kommen, kann die Therapie bei Ihnen zu Hause stattfinden. Hausbesuche müssen durch den Arzt verordnet werden. Wir bieten sie im näheren Umkreis unserer Praxis an – ob ein Hausbesuch möglich ist, klären wir vorab mit Ihnen.

So sieht sie aus

Die Heilmittelverordnung 13 – was steht wo?

Damit Sie wissen, worauf es ankommt: die wichtigsten Felder der Verordnung (Muster 13). Fahren Sie über die Nummern oder tippen Sie darauf.

Muster einer Heilmittelverordnung 13 für Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie
Muster der Heilmittelverordnung 13. Ihre Verordnung sieht genauso aus.
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    HeilmittelbereichAngekreuzt ist „Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie“ – das ist die Verordnung für die Logopädie.
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    ZuzahlungKinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind von der Zuzahlung befreit. Erwachsene zahlen die gesetzliche Zuzahlung, sofern keine Befreiung vorliegt.
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    Diagnose und LeitsymptomatikHier stehen der ICD-10-Code, die Diagnosegruppe und die Leitsymptomatik nach dem Heilmittelkatalog.
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    Heilmittel und BehandlungseinheitenWelche Therapie verordnet ist, z. B. logopädische Einzelbehandlung mit 30, 45 oder 60 Minuten, wie viele Einheiten und wie oft pro Woche (Therapiefrequenz).
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    HausbesuchNur wenn hier „ja“ angekreuzt ist, darf die Therapie bei Ihnen zu Hause stattfinden. Hausbesuche bieten wir im näheren Umkreis unserer Praxis an.
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    Dringlicher BehandlungsbedarfIst das Feld angekreuzt, muss die Therapie innerhalb von 14 Tagen beginnen, sonst innerhalb von 28 Tagen nach dem Ausstellungsdatum. Am besten vereinbaren Sie deshalb zuerst einen Termin mit uns und holen die Verordnung danach.

Therapieplatz gesucht?

Melden Sie sich zuerst bei uns – telefonisch oder per E-Mail. Wir vereinbaren einen Termin, danach holen Sie sich die Verordnung bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.